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Für Anleger, denen der Erhalt des Kapitals Vorrang hat. Der Grossteil des Nennwerts liegt in einer festverzinslichen Komponente, mit einem kleineren Optionsanteil für Aufwärtspotenzial. Geeignet für konservative Portfolios, Altersvorsorge und Stiftungsmandate.
Periodische feste Zinsen plus voller Nennwert bei Fälligkeit. Kupons liegen meist unter vergleichbaren Anleihen wegen der eingebetteten Call-Option.
So funktioniert es: Nullkuponanleihe + ATM-Call auf den Basiswert
Typisches Geschäft: 5-jährige Note mit 3% p.a., bezogen auf den S&P 500
Prozentualer Anteil an Gewinnen des Basiswerts bei garantiertem Kapital. Partizipation typischerweise 50–100%, oft mit Obergrenze.
Typisches Geschäft: 80% Partizipation an NASDAQ-Gewinnen, Rendite auf 25% begrenzt
Vorzeitige Rückzahlung: erreicht der Basiswert an einem Beobachtungstag ein festes Niveau, wird die Note vorzeitig fällig und zahlt eine Prämie über pari.
Typisches Geschäft: 3-jährige Note, 110% Trigger, 8% Kupon bei vorzeitigem Call
Emittent oder Drittversicherer sichert den vollen Nennwert. Üblich im europäischen und asiatischen Private Banking; engeres Renditepotenzial.
Freigesetztes Kapital finanziert eine grössere Optionskomponente — höhere Partizipation oder höhere Kupons, mit First-Loss-Puffer von 5–20%.
Typisches Geschäft: 90% Garantie mit 120% Partizipation an Gold
Für überdurchschnittliche Renditen im Tausch gegen bedingtes Kapitalrisiko. Ertrag entsteht meist durch das Schreiben von Optionen — Prämie gegen Tail-Risiken. Am besten in Seitwärts- oder Range-Märkten.
Übermarktkupon gegen das Risiko, Aktien zu erhalten, wenn die Aktie bei Fälligkeit eine Knock-in-Barriere unterschreitet.
Typisches Geschäft: 6-Monats-AAPL-Note, 70% Barriere, 12% annualisierter Kupon
An einen Korb gekoppelt; bei Verletzung durch einen Titel erfolgt die Wandlung über den schwächsten Wert. Höhere Kupons, höheres Korrelationsrisiko.
Kupons nur, wenn der Basiswert an jedem Beobachtungstag über einer Kuponbarriere liegt. Mögliche Phasen ohne Ertrag.
Typisches Geschäft: 3-jährige Note, 10% Kupon, wenn S&P 500 über 80% des Strikes bleibt
Ausgefallene Kupons werden gespeichert und vollständig nachgezahlt, sobald der Basiswert die Barriere wieder überschreitet — niedrigerer Nennkupon als ein reiner Phoenix.
Fester Tageskupon, wenn der Basiswert innerhalb eines Korridors schliesst. Tage ausserhalb zählen nicht.
Typisches Geschäft: 10% für Tage, an denen EUR/USD zwischen 1,05 und 1,15 bleibt
Kupon ändert sich je Zone im Korridor — mehr nahe der Mitte, weniger an den Rändern.
Für Trader mit klarer Marktmeinung, die gehebeltes Exposure wollen. Stark optionsbasiert, wenig oder kein Anleihe-Floor — Gewinne und Verluste sind verstärkt. Am besten mit kurzem Horizont und striktem Risikomanagement.
Partizipation in steigenden und fallenden Märkten, mit Obergrenze für Gewinne und Untergrenze für Verluste (z. B. max. −10%). Als Zero-Premium-Collar strukturiert.
Höhere Partizipation (150–200% der Asset-Rendite) bei vollem Kapitaleinsatz — eine gehebelte Direktionalsposition als Note.
2x oder 3x der Tagesrendite über synthetische Swaps. Tägliches Rebalancing macht sie ungeeignet für Buy-and-Hold — Volatilitätsdrag mindert den Wert in unruhigen Märkten.
Gewinn, wenn der Basiswert fällt. Dieselben Rebalancing-Risiken wie Bulls, plus theoretisch unbegrenzter Verlust bei scharfem Anstieg.
Bilden die Gesamtrendite eines Referenzindex ab — inklusive reinvestierter Dividenden — über ein Swap-Wrapper.
Options-Overlay (z. B. Covered Call) auf einen Tracker. Begrenztes Aufwärtspotenzial gegen Mehrertrag oder Abwärtspuffer.
Der komplexeste Bereich: mehrere Anlageklassen, exotische Options-Payoffs und massgeschneiderte Preise. Typisch für institutionelle Portfolios, Hedgefonds-Mandate oder UHNW-Allokationen.
Auszahlung hängt vom schwächsten Titel ab. Ein Nachzügler kann die gesamte Rendite auslöschen — Korrelationsmodellierung ist entscheidend.
Auszahlung vom stärksten Titel. Profitiert von niedriger Korrelation; teurer zu strukturieren als Worst-of.
Individuelle Gewichtungsformeln, sodass Assets ungleich beitragen. Kaum Sekundärmarkt; Ausstieg meist nur über Rückkauf durch den Emittenten.
Kombinieren Aktien, Rohstoffe, Zinsen und FX. Performance hängt von Korrelationen ab, die unter Stress kippen können.
Katastrophenanleihen und Ähnliches: erhöhte Kupons, sofern kein definiertes Ereignis eine Kapitalabschreibung auslöst. Erfordert aktuarielle und Derivatepreise.
Direktes Exposure gegenüber impliziter oder realisierter Volatilität (VIX-Futures, Varianzswaps). Starker Hedge in Ausverkäufen; Contango-Roll-Decay in ruhigen Märkten.
Renditen an einen CPI gekoppelt, oft mit Deflationsfloor und Inflationscap. Nützlich für Pensions- und Realrendite-Mandate.
Strukturiertes Exposure gegenüber Öl, Metallen oder Agrar ohne physische Lieferung. Kann Asian Averaging, saisonale Rolls oder Abwärtspuffer enthalten.
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